Zu einem teuren Armani Anzug gehören einfach Hemdsmanschetten. Sie sehen nicht nur edel und elegant aus, sondern haben vor allem die Funktion, die Ärmel des darüber getragenen Sakkos zu schützen; deswegen sind Manschetten auch immer etwas länger als der Sakkoärmel. Idealerweise schauen sie eineinhalb Zentimeter unter dem Sakkoärmel hervor und reichen etwas bis zum Handgelenksknochen.

Wenn die Manschetten verschmutzt sind, kann man sie einfach vom Schneider abtrennen und ersetzen lassen, ohne sich gleich ein komplett neues Hemd anschaffen zu müssen; dies lohnt sich vor allem bei hochwertigen Modellen oder Maßanfertigungen. Versehen werden die Manschetten mit Manschettenknöpfen, die den entsprechenden optischen Akzent setzen.

Im Laufe seiner modischen Entwicklung lag das Hemd einigen Veränderungen, dementsprechend gibt es auch verschiedene Manschettenarten, von denen sich die drei folgenden Varianten etabliert haben:

  1. Sportmanschetten: Diese Manschette gehört zu den unangefochtenen Klassikern und ist am weitesten verbreitet. Sie besteht aus einer Lage umgelegten Stoffes, der über einen Knopf verbunden wird. Meist stehen zwei Schließknöpfe zur Auswahl, sodass die Manschette je nach Handgelenksumfang geschlossen werden kann.
  2. Kombimanschette: Diese Manschette besteht ebenfalls aus einer Lage umgelegten Stoffes und kann wahlweise über den angebrachten Knopf, aber auch über Manschettenknöpfe verschlossen werden. Damit sind Hemden mit Kombimanschette vielseitig einsetzbar und können sowohl im normalen Businessaltag, als auch bei gehobenen Anlässen. Wichtig: Zum Frack trägt man(n) nur Kombimanschette!
  3. Umschlagmanschette: Diese Manschette ist die eleganteste Variante und wird ausschließlich mit Manschettenknöpfen getragen. Sie besteht aus zwei übereinandergeschlagenen Stofflagen, die zum Handgelenk zurückgeschlagen wird. Wichtig: Zu Smokings werden ausschließlich Hemden mit Umschlagmanschette getragen.